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Kinderchirurgische HNO-Eingriffe und stationäre Operationen

Bei kinderchirurgischen HNO-Eingriffen sind eine entsprechende Routine neben einem besonderen Einfühlungsvermögen für die kleinen Patienten von entscheidender Bedeutung.

Falls operative Maßnahmen in Narkose erforderlich sind, arbeiten wir mit hervorragenden Kinder-Anästhesisten im „Asklepios Gesundheitszentrum Mitte“ (auf dem Gelände des St. Georg-Krankenhauses ) zusammen.

www.kindertagesklinik-hamburg.de

Viele Kinder leiden unter vergrößerten Rachenmandeln (im Volksmund „Polypen“). Die Folge sind eine Nasenatmungsbehinderung, lautes Schnarchen in der Nacht, häufige Infekte der oberen Luftwege, Mittelohrentzündungen oder Ergüsse hinter dem Trommelfell mit Beeinträchtigung des Hörvermögens und eine Sprachentwicklungsverzögerung.

Nur wenn verschiedene konservative Behandlungsmaßnahmen nicht zu einer Beschwerdebesserung führen, wird eine Operation erforderlich.

Die Rachenmandelentfernung kann ambulant durchgeführt werden. Bei Ergüssen hinter dem Trommelfell werden oft gleichzeitig nach einem kleinen Trommelfellschnitt sog. Paukenröhrchen gelegt. Diese verweilen dann einige Monate und werden in den meisten Fällen von selbst wieder abgestoßen. Nach dem Eingriff berichten die Eltern meist über eine sofort eingetretene Beschwerdebesserung.

 

Übersicht über die kinderchirurgischen HNO-Eingriffe, die wir ambulant durchführen:

  • Adenotomie = Entfernung der „Polypen“
  • Tonsillotomie = Verkleinerung der Gaumenmandeln durch schonende Radiofrequenz-Therapie
  • Paracentese = Trommelfellschnitt
  • Paukendrainage = Einlage von Paukenröhrchen
  • Conchotomie = Verkleinerung der Nasenmuscheln
  • Kürzung des Zungenbändchens

 

Übersicht über die stationären HNO-Eingriffe, die wir in der Asklepios-Klinik Nord durchführen:

  • Tonsillektomie = Mandelentfernung
  • Nasenseptumkorrektur
  • Nasenmuschelverkleinerung
  • Nasennebenhöhlen-Operationen