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Hörstörungen und Tinnitus

Bei Hörstörungen und Tinnitus wird durch unterschiedliche audiometrische Untersuchungen die Ursache festgestellt. Zum Einsatz kommen u.a. die Reintonaudiometrie, Sprachaudiometrie, spezielle Kinderhörteste, Tympanometrie und Stapediusreflexmessung, Messung der Otoakustischen Emissionen (OAE) und die Hirnstammaudiometrie (BERA).

Bei Hörstürzen behandeln wir durch Infusionen mit durchblutungsfördernden Medikamenten und ggf. Cortison.

Der Tinnitus hat vielfältige Ursachen, die im Innenohr liegen können, aber auch stress- oder lärmbedingt sein oder auch Ursachen im Bereich von Halswirbelsäule oder des Kiefergelenkes haben kann. Vor der Therapieentscheidung steht daher eine sorgfältige Diagnostik der Hörfunktion und aller möglichen Einflussfaktoren auf das bestehende Ohrgeräusch. Oft lässt sich der Tinnitus recht gut durch eine Neuraltherapie bessern.

Bei Schwerhörigkeiten kommt die Versorgung mit einem modernen Hörsystem in Betracht, wobei wir eng mit versierten Hörakustikern zusammenarbeiten.

Wir führen Hörsceeninguntersuchungen zum Ausschluss einer Schwerhörigkeit bei Neugeborenen und Säuglingen durch. Die Messung erfolgt sehr einfach, schnell und ohne jegliche Belastung für die kleinen Patienten.

In der Diagnostik Zentraler Hörwahrnehmungsstörungen werden spezielle Kinderhörteste angewandt.

Ernsthafte Erkrankungen des Hörnerven (Akustikusneurinome) können durch die Hirnstammaudiometrie (BERA) ausgeschlossen werden.