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Akupunktur und Neuraltherapie

Besonders im HNO-Bereich gibt es viele Erkrankungen, die wir durch Akupunktur oder Neuraltherapie hervorragend behandeln können.

Die aus der Traditionellen Chinesischen Medizin stammende Akupunktur findet im Westen zunehmend Anerkennung. Zugrunde liegt die jahrtausendalte Erfahrung, dass Beschwerdebilder oder Schmerzzustände durch feinste Nadelstiche an ausgewählten Körperpunkten gebessert werden können. Die Akupunktur ist längst keine Außenseitermethode mehr und ihre Wirksamkeit ist bei verschiedenen HNO-Erkrankungen wissenschaftlich nachgewiesen. Bei der Akupunktur geht es weniger um die Erkrankung einzelner Organe, als um Regelkreise im Körper bzw. um einen ungestörten Energiefluss und um die Auflösung von Blockaden und die Normalisierung physiologischer Funktionen und die Stärkung der Selbstheilungskräfte des Körpers.

Bei der Neuraltherapie handelt es sich um eine Therapie über das sympathische Nervensystem durch Ausschaltung von Störimpulsen in der vegetativen Regulation. Die Behandlung erfolgt durch Injektionen v.a. von Procain in Störfelder, Narben oder Triggerpunkte der Muskulatur, Gelenke oder in tiefer gelegene Nervenknoten. Procain ist gewissermaßen „flüssige Energie“ und kann die „leere Batterie“ wieder aufladen und wie ein Startkabel die Normalfunktion wieder in Gang setzen.

 

Indikationen für die Akupunktur und Neuraltherapie:

  • Allergische Rhinitis
  • Entzündungen der Nasennebenhöhlen
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Halswirbelsäulensyndrom, Nackenbeschwerden
  • Trigeminusneuralgie
  • Tinnitus
  • Schwindel
  • Chronischer Reizhusten
  • Kloßgefühl im Hals
  • Nikotinabhängigkeit